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Nach Explosion in Beirut: THW-Einsatzkräfte auf dem Weg in den Libanon

Nach Explosion in Beirut : THW-Einsatzkräfte auf dem Weg in den Libanon

Zur schnellen Hilfe nach den verheerenden Explosionen in Beirut hat das Technische Hilfswerk (THW) erste Kräfte entsendet.

Im Auftrag der Bundesregierung brachen ein Team der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) sowie ein Botschaftsunterstützungsteam am Mittwochabend in den Libanon auf, wie die Organisation am Donnerstag mittelte. „Vor Ort werden unsere Einsatzkräfte unter anderem die Lage erkunden und beurteilen, Verschüttete lokalisieren und retten, Gebäudeschäden beurteilen und die Botschaft unterstützen“, sagte THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner.

Nach offiziellen Angaben kamen am Dienstag in Beirut mindestens 135 Menschen ums Leben, etwa 5000 weitere wurden verletzt. Unter den Trümmern werden weitere Vermisste vermutet.

„Unsere Expertinnen und Experten sind gut vorbereitet und geschult, so dass sie die Bevölkerung Libanons bestmöglich bei der Bewältigung der Katastrophe unterstützen können“, sagte Lackner. Die SEEBA-Kräfte sind Spezialisten für Rettung und Bergung in Katastrophengebieten, etwa nach Erdbeben. Ausgestattet mit moderner Technik und Suchhunden suchen die Helfer nach Überlebenden. Die SEEBA war unter anderem nach den schweren Erdbeben im Iran 2003, in Pakistan 2005 und in Japan 2011 im Einsatz. Das Technische Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes.

(dpa)