Maastricht: Terror-Verdächtiger aus Maastricht bleibt in Haft

Maastricht: Terror-Verdächtiger aus Maastricht bleibt in Haft

Der Terror-Verdächtige Mohammed G. soll weiter festgehalten werden. Das entschied das Gericht bei einer Pro-Forma Sitzung am Donnerstag in Maastricht. G. soll mit dem Dschihad in Verbindung stehen und wollte wohl nach Syrien ausreisen.

Wie die niederländische Tageszeitung 1Limburg berichtet, wurde der 26-jährige bereits im Oktober in Maastricht festgenommen. Er wird verdächtigt, Reisen nach Syrien und in den Irak geplant und Verbindungen zum Dschihad zu haben. Für seine Ausreise hatte er versucht, einen falschen Pass zu bekommen und einen Partner für sein Vorhaben zu finden.

G.s Anwalt stellte am Donnerstag einen Antrag, den Terror-Verdächtigen nur mit einer Fußfessel zu sichern, solange er auf den abschließenden Prozess wartet. Dieser Antrag wurde vom Gericht jedoch abgelehnt, da Fluchtgefahr besteht und G. auch keinen festen Wohnsitz hat.

Das Gericht entschied, dass der Mann in die Terror-Abteilung des Gefängnisses in Vught gebracht werden soll und dort mindestens bis Mitte Juni bleibt. Seit er nach einem Ausreise-Versuch im Jahr 2013 zum ersten Mal festgenommen wurde, stand G. bereits häufig vor Gericht.

Auch in der Städteregion Aachen wurde am Donnerstag einem Terror-Verdächtigen die Ausreise verboten. Der im Nordkreis lebende Syrier steht im Verdacht, sich einer Terrorgruppe anschließen zu wollen. Er hat in der Vergangenheit bereits für den Dschihad gekämpft.

(jar)