1. Region

Statistik: Zahlen zu Weihnachten in NRW

Zahlen zu Weihnachten in NRW : Über „Christkindchen“, Kekse und Spielzeug

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Aber nicht nur das: Weihnachten ist auch das Fest der Spielzeuge, der Truthühner, der Leb- und Honigkuchen. Das belegen die Zahlen des Statistischen Landesamtes.

Im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre sind in Nordrhein-Westfalen zwischen Heiligabend und dem 26. Dezember jährlich mehr als 900 Kinder an Weihnachten geboren worden. Aktuell können etwa 100.000 Menschen in NRW an einem der drei Tage gleichzeitig Weihnachten und ihren Geburtstag feiern. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit.

Ende Juni 2020 lebten demnach rund 35.400 Menschen in Nordrhein-Westfalen, die an einem Heiligen Abend geboren wurden. Ob es sich dabei für die Betroffen um Fluch oder Segen handelt, konnte das Landesamt nicht ermitteln.

Dafür lieferten die Statistiker jede Menge weitere wissenswerte Zahlen, zu Weihnachtsbäumen etwa. 2019 seien in Nordrhein-Westfalen 117 Millionen Weihnachtsbäume auf 18.000 Hektar gewachsen, 1,2 Millionen Exemplare seien importiert worden.

Für weihnachtliche Atmosphäre sorgten 2019 6400 Tonnen nach NRW eingeführter Weihnachtsschmuck, für volle Mägen 23.000 geschlachtete Gänse, 16.200 Truthühner, 9300 Enten, 6800 Tonnen importierte Leb- und Honigkuchen sowie 134.000 Tonnen industriell hergestellte Kekse, Kleingebäck, Lebkuchen und ähnliche Produktionen.

Die NRW-Industrie stellte 2019 nicht nur tonnenweise Leckereien her, sondern auch unzähliges Spielzeug – der Gesamtwert: 216,5 Millionen Euro. Wohl auch bedingt durch die Corona-Pandemie waren die Preise für Spiele, Spielzeug und Hobbywaren den Angaben zufolge im November 2020 um 3,3 Prozent niedriger als im Vorjahr.

(kit)