Düren: Spatenstich für Dürener Ostumgehung B56n

Düren: Spatenstich für Dürener Ostumgehung B56n

Baubeginn für die B56n in Düren: Am Dienstagvormittag wurde der erste Spatenstich für die 33,4 Millionen Euro teure und 6,6 Kilometer lange Ostumgehung um Düren vollzogen. Die Straße wird in Düren seit Jahrzehnten diskutiert.

Mit einer Fertigstellung ist 2017 zu rechnen. Die B56n soll vor allem die Euskirchener- und Schoellerstraße entlasten, über die derzeit 29.000 Fahrzeuge täglich rollen. Wenn die Umgehung fertig ist, soll sich der Verkehr auf 15.000 Wagen reduzieren, sagte beim Spatenstich Thomas Rachel, Staatssekretär im Berliner Forschungsministerium.

Der Dürener sprach als Vertreter der Bundesregierung neben NRW-Verkehrsstaatssekretär Gunther Adler, dem Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebes Straßen NRW, Winfried Pudenz, und Bürgermeister Paul Larue. Die neue Ostumgehung werden nach jetzigen Berechnungen rund 20.000 Fahrzeuge nutzen. Vor allem die Anwohner an Schoeller- und Euskirchener Straße sollen profitieren: durch verminderten Straßenlärm und reduzierte Schadstoffe.

Die vom Bund finanzierte Straße hatte zuletzt Schlagzeilen gemacht, weil ein Dürener Bürger gegen den Bau geklagt hatte. Nach seinem Tod strengte die Erbengemeinschaft keine Klage mehr an. Deshalb konnte noch vor Weihnachten mit dem Bau begonnen werden. Eine Bürgerinitiative kämpft seit Ende der 1970er-Jahre für die Umgehung. Am Rande des Spatenstichs gab es verhaltenen Protest von einer Anliegerfamilie gegen den Verbrauch von Ackerflächen durch den Bau der B56n.

(inla)
Mehr von Aachener Zeitung