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Für Flutopfer: Servicetelefon zu Wiederaufbau-Hilfen startet

Für Flutopfer : Servicetelefon zu Wiederaufbau-Hilfen startet

Flutopfer können sich ab Dienstag per Telefon über das Förderprogramm für den Wiederaufbau in den Hochwassergebieten informieren. Das Servicetelefon ist unter der Nummer 0211/4684-4994 erreichbar.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren bei der Beantragung von Hilfen für den Wiederaufbau, hatte die Landesregierung am Montag mitgeteilt. Der eigentliche Antragsstart ist für kommenden Freitag auf einem Förderportal geplant. Kommunen und Dachorganisationen der Wirtschaft haben auch Hilfestellung bei den Antragen angekündigt.

Das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 Uhr bis 16 Uhr unter der Nummer 0211/4684-4994 erreichbar, wie die Landesregierung mitgeteilt hatte. Es sei für betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in den Flutgebieten eingerichtet worden. Sie hat unter www.land.nrw/wiederaufbauhilfe und www.mhkbg.nrw/gemeinsam-anpacken-wiederaufbauen im Internet eine Übersicht zur Förderung und häufigen Fragen zusammengestellt.

NRW erhält bis zu 12,3 der insgesamt bis zu 30 Milliarden Euro umfassenden Wiederaufbauhilfen von Bund und Ländern. Die NRW-Landesregierung und Kommunen erwarten einen regen Andrang zum Förderstart am Freitag. Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) geht von bis zu 100.000 Anträgen von flutgeschädigten Privatpersonen aus.

Scharrenbach rechnet mit Blick auf die Aufbauhilfen mit überwiegend „redlichen“ Antragstellern. Nach Betrugsfällen bei den Corona-Hilfen sei aber damit zu rechnen, dass es trotzdem wieder einige Problemfälle geben werde, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag im „Morgenecho“ auf WDR 5. Man habe daher in das Online-Antragsverfahren „Sicherheitsschleifen eingebaut“.

In NRW können betroffene Einwohner, Unternehmen und Kommunen Anträge zum Wiederaufbau in den Flutgebieten ab diesem Freitag über ein Förderportal stellen. Dabei gehe es in der Regel um eine Förderung in Höhe von bis zu 80 Prozent der Schadenssummen, hatte die Landesregierung am Montag angekündigt.

(dpa)