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Seit April 2017 an NRW-Gefängnissen 19 unerlaubte Drohnen-Überflüge

Seit 2017 : 19 Drohnen-Überflüge an NRW-Gefängnissen

Seit April 2017 hat es an NRW-Gefängnissen 19 unerlaubte Drohnen-Überflüge gegeben, zehn davon alleine im vergangenen Jahr. Das hat das NRW-Justizministerium am Dienstag mitgeteilt. Der jüngste Vorfall mit einer Drohne habe sich in der vergangenen Woche bei der JVA Remscheid ereignet.

Die meisten Drohnen wurden demnach an der JVA Gelsenkirchen gesichtet: 2018 und 2019 gab es je drei Fälle. Laut Justiz können Drohnen Gegenstände oder zum Beispiel Drogen fallen lassen. Bisher wurden solche Dinge oft von außen über die Anstaltsmauern geworfen - doch da rüsteten die Gefängnisse auf. In Sachen Drohnen wurden die Justizvollzugsanstalten laut Ministerium angehalten, Freiflächen genau zu beobachten, die von Gefangenen erreicht werden können.

Wie das Justizministerium weiter berichtet, setzt es sich weiter für eine europaweite Verpflichtung von Drohnenherstellern ein, ihren Geräten Flugverbotszonen einzuprogrammieren („Geo-Fencing“). Werde zurzeit eine Drohne gesichtet, rufe man zunächst die Polizei. Ein Erkennungssystem für Drohnen habe man in der besagten JVA Gelsenkirchen getestet - und als „nicht einsatzfähig“ wieder verworfen.

(dpa)