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Ausschreibung läuft: Schulen sollen bis zu den Osterferien weiter testen

Ausschreibung läuft : Schulen sollen bis zu den Osterferien weiter testen

Der aktuelle Liefervertrag für Schnelltests läuft nur noch bis Ende des Jahres, doch die Testungen sollen mindestens bis Ostern weitergehen. Nun muss schnellstmöglich ein Lieferant gefunden werden.

Das NRW-Schulministerium sucht europaweit nach einem Lieferanten für Millionen von Coronavirus-Schnelltests, um diese bis zu den Osterferien fortführen zu können. Bewerber haben bis Ende November Zeit, sich zu melden. Geliefert werden soll laut Ausschreibung spätestens ab dem 17. Januar.

Das Ministerium hatte die weiterführenden Schulen vergangene Woche aufgefordert, für die ersten Wochen nach den Weihnachtsferien Tests zu bunkern – damit es zu keinen Engpässen kommt. Die späte Ausschreibung - der aktuelle Liefervertrag läuft Ende des Jahres aus – hatte für Kritik von Opposition und Lehrergewerkschaft gesorgt.

Das Ministerium hat im Rahmen eines „beschleunigten offenen Verfahrens“ die Angebotsfrist auf 15 Tage verkürzt. Anbieter müssen 7000 Schulen mit rund 3,3 Millionen Antigen-Selbsttests beliefern. „Der Mengenbedarf kann unter Berücksichtigung der Testfrequenz und weiterer Umstände der Pandemieentwicklung stark variieren“, heißt es in der Ausschreibung.

Wie lange das Land Tests kauft, könne man nicht sagen. Bis zum Beginn der Osterferien solle das Geschäft aber laufen, so das Ministerium in der Ausschreibung. Bisher beliefert Siemens-Healthcare mit Hilfe des Logistik-Unternehmens trans-o-flex die Schulen. Die Partner hätten bei der aktuellen Neuvergabe gute Karten: Man muss laut Ausschreibung in den letzten Jahren schon einmal Schnelltests an mindestens 3000 Stellen geliefert haben.

(dpa)