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Unicef-Aktion: Schritt für Schritt für sauberes Trinkwasser in Krisenregionen

Unicef-Aktion : Schritt für Schritt für sauberes Trinkwasser in Krisenregionen

Unsere Redakteurin Ines Kubat beteiligt sich an der Unicef-Wanderaktion „Walk4Unicef“ und versucht, ihren persönlichen Wanderrekord zu brechen. Mit einer Spende können Leserinnen und Leser sie unterstützen.

Terror in Afghanistan, ein verheerendes Erdbeben und ein Tropensturm auf Haiti, schreckliche Dürren auf Madagaskar: Die Welt scheint an vielen Orten aus den Fugen geraten – und die Haupt-Leidtragenden sind wie immer die Kinder. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef schätzt, dass allein in Afghanistan bis Ende 2021 knapp eine Million Kinder unter fünf Jahren schwer unterernährt sein werden. Denn zu allen politischen Unruhen kommt hier eine schwere anhaltende Dürre hinzu. Dort, wie in vielen anderen Ländern, in denen Unicef im Einsatz ist, gibt es eine Ressource, die in jeder Krise unmittelbar und in großen Mengen benötigt wird: sauberes Trinkwasser.

Denn sauberes Trinkwasser ist nicht nur zum Überleben da und hilft bei der Hygiene, sondern es ist auch essenziell, um Krankheiten vorzubeugen. Unicef liefert in Krisenzeiten große Tanks in wasserarme Gebiete und Konfliktregionen und kümmert sich nachhaltig um die Wasserversorgung, also repariert Leitungen und baut Brunnen.

Um noch mehr Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, startet Unicef jetzt im Herbst eine besondere Aktion: „Walk4Unicef“, eine Art Wander-Spendenlauf. Dafür hat auch unsere Redakteurin und Unicef-Beauftragte Ines Kubat ihre Wanderschuhe herausgekramt und den Rucksack bereitgelegt. „Seit der Pandemie gehe ich zwar viel spazieren, aber meistens nur ein paar Kilometer pro Tag. Deshalb habe ich es mir zum Ziel gesetzt, einen persönlichen Wanderrekord, also 30 Kilometer am Stück, aufzustellen.“

Nun fehlt ihr aber noch eins: eine starke Gemeinschaft, die ihr bei ihrem Vorhaben den Rücken stärkt und für die gelaufenen Kilometer spendet. Ziel ist es, mindestens 960 Euro zu sammeln – denn damit kann man drei Handpumpen kaufen, die dabei helfen, einen Brunnen zu errichten. Pro Pumpe werden etwa 250-500 Kinder und Erwachsene mit Trinkwasser versorgt.

Übrigens ist die Wanderaktion wortwörtlich ein Warmlaufen für den Oktober, wenn Ines Kubat in ihrer neuen Funktion als Unicef-Beauftragte unserer Zeitung zu ihrer ersten Reise für das Kinderhilfswerk aufbricht. Sie tritt damit die Nachfolge von unseren langjährigen Unicef-Berichterstattern Manfred Kutsch und Silke Fock-Kutsch an, die 2020 nach 30 Jahren Engagement ihren Abschied gefeiert haben. Wohin die Reise für unsere Redakteurin in diesem Jahr gehen wird, ist indes noch nicht final festgelegt: Grund dafür sind die weltpolitischen Entwicklungen, die sich derzeit überschlagen, aber natürlich auch die andauernde Unsicherheit durch die Corona-Pandemie.

(red)