Echt-Susteren: Schranken geschlossen: Radfahrer stirbt auf Bahnübergang

Echt-Susteren : Schranken geschlossen: Radfahrer stirbt auf Bahnübergang

Ein junger Radfahrer ist am Mittwochmorgen auf tragische Weise an einem Bahnübergang im niederländischen Echt ums Leben gekommen, rund zehn Kilometer westlich von Waldfeucht im Kreis Heinsberg. Er hatte nach dem Vorbeifahren eines Zuges den Übergang trotz geschlossener Schranken überquert und wurde von einem zweiten Zug erfasst.

Dies teilte die zuständige Polizeibehörde der Provinz Limburg auf ihrem Twitterkanal mit. Der Unfall ereignete sich demnach gegen 6.50 Uhr auf der Straße Wilhelminalaan. Dem 20-Jährigen wurde zum Verhängnis, dass er nicht länger warten wollte, bis sich die Schranken wieder öffneten, nachdem ein Zug den Übergang passiert hatte.

Die am Unglücksort eingetroffenen Rettungsdienste konnten nichts mehr für den jungen Radfahrer tun. Foto: Günter Jungmann

„Als der erste Zug vorbei war, überquerte der junge Mann die geschlossenen Absperrungen und drehte sich um“, berichtete die Polizei. Dabei wurde er von dem Intercity erfasst, der auf dem Gegengleis herangekommen war.

Die am Unglücksort eingetroffenen Rettungsdienste konnten nichts mehr für den jungen Radfahrer tun. Foto: Günter Jungmann

Der junge Radfahrer starb noch am Ort des Unfalls. Augenzeugen alarmierten die Rettungsdienste, doch obwohl sich umgehend Einsatzkräfte mit Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen und einem Hubschrauber auf den Weg machten, kam für den Verunglückten jede Hilfe zu spät.

Die am Unglücksort eingetroffenen Rettungsdienste konnten nichts mehr für den jungen Radfahrer tun. Foto: Günter Jungmann

Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Sittard und Roermond musste für mehrere Stunden eingestellt werden. Die niederländische Eisenbahn NS richtete einen Busverkehr ein.

Die am Unglücksort eingetroffenen Rettungsdienste konnten nichts mehr für den jungen Radfahrer tun. Foto: Günter Jungmann
(heck)
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