Haan/Aachen: Säureattentat: Manager aus Krankenhaus entlassen

Haan/Aachen: Säureattentat: Manager aus Krankenhaus entlassen

Nach dem Säureattentat auf ein Vorstandsmitglied der RWE-Tochter Innogy am 4. März in Haan haben die Ermittler immer noch keine konkreten Hinweise auf die Täter. Eine sichergestellte DNA-Spur erlaubt zwar den Rückschluss, dass mindestens einer der beiden Täter eine Frau war, jedoch konnte die DNA-Spur bislang keiner Person zugeordnet werden.

Die ersten Vernehmungen des Innogy-Vorstandes haben keine konkreten Hinweise auf den Hintergrund der Tat ergeben, teilte die Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage unserer Zeitung mit. Eine Beziehungstat werde ebenso wenig ausgeschlossen wie jeder andere Tathintergrund, hieß es.

Die Ermittler beginnen nun damit, Video- und Fotoaufnahmen aus der Umgebung des Tatortes am Tag der Tat auszuwerten. Auch das Opfer solle nochmals vernommen werden.. „Die eigentliche Arbeit beginnt gerade erst", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Ob der mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassene Manager bleibende Schäden davongetragen hat, wollten am Montag weder Staatsanwaltschaft noch Innogy mitteilen.

(gego)
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