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Düsseldorf: Risse im „Kittchen”: Häftlinge ausquartiert

Düsseldorf : Risse im „Kittchen”: Häftlinge ausquartiert

Die Düsseldorfer Justiz sucht neue Zellen für rund 110 Untersuchungshäftlinge.

Sie müssen wegen dringender Sanierungsarbeiten ihre angestammten Plätze im Düsseldorfer Gefängnis „Ulmer Höh” verlassen.

Einige der Untersuchungshäftlinge könnten in anderen Zellen der „Ulmer Höh” untergebracht werden, sagte am Montag ein Sprecher des NRW-Justizministeriums. Für die meisten müsse aber ein Platz in anderen Gefängnissen gesucht werden.

Im Dach des Gefängnisbaus von Ende des 19. Jahrhunderts waren Risse entdeckt worden. Einsturzgefahr bestehe nicht, die Schäden müssten aber behoben werden. Weil für die Reparaturarbeiten ein Gerüst aufgestellt werde, müsse ein kompletter Flügel des Gebäudes geräumt werden.