1. Region

Sonderkommission: Reul stellt neue Strategie gegen Geldautomatensprenger vor

Sonderkommission : Reul stellt neue Strategie gegen Geldautomatensprenger vor

Angesichts der stark gestiegenen Zahl von Geldautomaten-Sprengungen will NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) an diesem Mittwoch eine neue Strategie gegen das kriminelle Treiben vorstellen.

Eine neue Sonderkommission soll den Gangstern das Handwerk legen. Das Landeskriminalamt NRW hat zudem eine Standortanalyse aller Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen gestartet. Dazu wird untersucht, welche Faktoren wie Fluchtmöglichkeiten oder Automatentyp für die Täter in der Vergangenheit vermutlich eine Rolle gespielt haben.

Mit Hilfe von Computerprogrammen sollen besonders gefährdete Standorte herausgefiltert werden. Erste Ergebnisse der Analyse werden für Anfang Juli erwartet, wie eine Sprecherin des LKA auf Anfrage der dpa erklärte.

Der Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, Michael Breuer, hatte vor wenigen Tagen bei der Jahresbilanz von steigenden Sachschäden durch die Panzerknacker berichtet. Die Schäden bei einer Sprengattacke seien heute doppelt so hoch wie noch vor fünf Jahren.

Während früher mit Gas versucht worden sei, die Automaten zu knacken, griffen Täter heute zu Sprengstoff und richteten auch an den Gebäuden erheblichen Schaden an. Mit jedem Sicherheitspaket habe die Brutalität der Täter aus der Organisierten Kriminalität zugenommen. „Je mehr wir aufrüsten, desto stärker sind die Schäden“, schilderte Breuer.

<figure role="group" class="park-embed-iframe"> <span class="park-embed-iframe__wrapper"> <div class="park-iframe" > <div class="park-iframe__iframe"> <noscript> <iframe src="https://www.google.com/maps/d/u/2/embed?mid=1VrIsZDyulry2tD6GDdbX3ck5zlk52LRi&amp;ehbc=2E312F" width="640" height="480" frameborder="0" name="embedded1" title="" > </iframe> </noscript> </div> </div> </span> <figcaption class="park-embed-iframe__caption"> </figcaption> </figure>
Dieses Element enthält Daten von GoogleMaps. Sie können die Einbettung solcher Inhalte auf unserer Datenschutzseite blockieren
(dpa)