Königswinter: Rettungs-Drama: Geländewagen droht Hunderte Meter tief abzustürzen

Königswinter : Rettungs-Drama: Geländewagen droht Hunderte Meter tief abzustürzen

Dramatische Rettungsaktion am Abhang: Die Feuerwehr hat im Siebengebirge den Fahrer eines verunglückten Geländewagens davor bewahrt, mehrere Hundert Meter in die Tiefe zu stürzen. Der Mann war am Samstagabend in Königswinter bei vereister Straße mit dem Auto in eine Böschung geraten, das Fahrzeug wurde nur noch von einem kleinen Baum gehalten.

In den Höhenlagen des Siebengebirges habe sich in den vergangenen Wochen eine gefährliche Eisschicht gebildet. Die Straße unterhalb der Löwenburg, auf der sich der Unfall um 20.44 Uhr ereignet hatte, war laut Feuerwehr extrem vereist. Der Fahrer, ein Jäger, hatte per Handy selbst die Feuerwehr gerufen, als er sich nicht mehr befreien konnte.

„Es bestand die akute Gefahr, dass der Mann den mehrere Hundert Meter tiefen Steilhang hinunterstürzen würde”, teilte ein Sprecher der freiwilligen Feuerwehr mit. Die Retter, die sich nur mit speziellen Spikes unter den Schuhen bewegen konnten, sicherten das Auto mit Seilwinde und Stahlseilen, um den Mann schließlich unverletzt zu befreien.

Ein vom Jäger selbst organisierter Landwirt unterstützte die Arbeiten dabei mit einem Traktor. Nachdem das Fahrzeug gesichert war, konnte der Mann selbst aussteigen. Eine Behandlung durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst war nicht erforderlich.

(red/dpa)
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