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Ermittlungen in Sachsen: Razzia gegen mutmaßliche Schleuser in Aachen

Ermittlungen in Sachsen : Razzia gegen mutmaßliche Schleuser in Aachen

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat die Bundespolizei am Mittwoch vier Wohnungen in Nordrhein-Westfalen durchsucht – unter anderem auch in Aachen.

Die Razzia richtete sich gegen mutmaßliche Schleuser – drei Männer und eine Frau aus Bulgarien und der Türkei, teilte die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel bei Dresden mit. Betroffen waren Wohnungen in Aachen, Ratingen und Duisburg.

Eine weitere Person habe man bei den Durchsuchungen antreffen können, hieß es. Bei ihr bestehe der Verdacht, mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland eingereist zu sein.

Den Betroffenen wird vorgeworfen, in mehreren Fällen türkische Staatsbürger eingeschleust zu haben. Im Oktober 2020 konnte die Bundespolizei auf Bundesautobahn 17, die Prag mit Dresden verbindet, eine Einschleusung von vier Menschen unterbinden.

Die Ermittlungen ergaben schlielich Hinweise auf eine Schleuserorganisation aus Nordrhein-Westfalen, hieß es weiter. Bei den Wohnungsdurchsuchungen seien Beweismittel wie Speichermedien, Mobiltelefone und gefälschte Reisedokumente beschlagnahmt worden.

Die Bundespolizei war mit insagesamt 50 Beamten im Einsatz.

(dpa)