Eschweiler/Würselen: Raubüberfälle in der Städteregion: Polizei sucht nach Zeugen

Eschweiler/Würselen: Raubüberfälle in der Städteregion: Polizei sucht nach Zeugen

Nach zwei Raubüberfällen binnen weniger Stunden am Mittwoch sucht die Polizei nach möglichen Augenzeugen. In beiden Fällen waren es zwei Täter, die es mit unterschiedlichen Methoden auf das Bargeld der Opfer abgesehen hatten.

Gegen 15 Uhr wurde ein 47-jähriger auf einer Parkbank in Eschweiler plötzlich von zwei Personen angegriffen. Die Täter schlugen dem Mann mehrfach ins Gesicht. Sie nahmen sein Portemonnaie aus der Hosentasche und flüchteten mit ihrer Beute in Richtung Kaiserstraße.

Das Opfer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Beide als deutsch beschriebene Täter waren ca. 40 bis 45 Jahre alt, um die 1,78 m groß und jeweils mit Jeanshose und Jeansjacke bekleidet.

In einem weiteren Fall wurde eine 16-jährige Radfahrerin in Würselen von zwei maskierten, schwarz gekleideten Tätern gestellt. Sie drohten der jungen Frau mit einem Messer und forderten die Herausgabe von Bargeld. Die Würselenerin war gegen 19 Uhr auf dem Radweg zwischen Mauerfeldchen und Salmanusstraße unterwegs.

Da die Frau kein Bargeld dabei hatte, blieben die Täter erfolglos und ließen die Frau problemlos entkommen. Die Täter erreichten den Tatort mit einem schwarzen VW-Bulli, mit dem sie den Ort auch wieder über einen Feldweg Richtung Dobacher Straße verließen.

Beide Täter sprachen nach Aussage der Frau akzentfrei Deutsch und hatten eine schlanke Figur bei einer Körpergröße von ca. 1,70 m. Die Polizei leitete sofort die Fahndung nach Tätern und Fahrzeug ein - bislang erfolglos.

Die Kriminalpolizei bittet nun in beiden Fällen Zeugen, die Hinweise, insbesondere zu den Tätern geben können, sich unter der Rufnummer 0241/9555-33301 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/9577-34210 zu melden.

(red/pol)
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