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RWTH-Veranstaltung: Putins Krieg, die Geschichte und die Politik

RWTH-Veranstaltung : Putins Krieg, die Geschichte und die Politik

Wie kann man Putin noch erreichen? Glauben ihm die Russinnen und Russen? Was haben wir im Westen möglicherweise falsch gemacht? Die RWTH lädt für Donnerstag zu einer kritischen Analyse ein.

Unter dem Titel „Zeitenwende. Putins Krieg, die Geschichte und die Zukunft der internationalen Politik“ lädt die Philosophische Fakultät der RWTH Aachen am Donnerstag, 10. März, von 17 bis 19:30 Uhr zu einer eine digital übertragenen Podiumsdiskussion ein.

Die Ukraine sei immer Teil Russlands gewesen, sie habe keine eigene Geschichte, sei keine „Nation“ und habe deshalb auch kein Recht, ein selbständiger Staat zu sein – so begründet der russische Präsident Wladimir Putin den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Diese Art von Geschichtsmetaphysik soll ein Thema der Diskussion sein: Wie kann man jemanden, der in diesem Wahnsystem denkt, überhaupt erreichen?

Und: Wie funktioniert dieses Wahnsystem? Glauben ihm die Russinnen und Russen? Welche Rolle spielen der Geheimdienst und die Oligarchen? Wird Putins Sprache und Politikverständnis, aber auch die politischen Systeme Russlands und der Ukraine zutreffend analysiert? Was haben wir im Westen übersehen und womöglich falsch gemacht? Eine kritische Analyse soll einen Beitrag zu einem klareren Verständnis des Konflikts leisten.

Teilnehmer der Diskussion sind von der RWTH Aachen die Professoren Armin Heinen (Neuere und Neueste Geschichte), Helmut König (Politische Theorie und Ideengeschichte) und Ralph Rotte (Internationale Beziehungen). Als Gast ist von der Universität Mainz Prof. Jan Kusber (Osteuropäische Geschichte) dabei. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Christine Roll (Geschichte der Frühen Neuzeit und Dekanin der Fakultät).

Anmeldung per E-Mail an: Veranstaltung-Ukraine@histinst.rwth-aachen.de. Nach der Anmeldung wird der Einwahl-Link zugesandt.

(red)