Verviers: Polizistin tötete Tochter: Haftbefehl

Verviers : Polizistin tötete Tochter: Haftbefehl

Die Staatsanwaltschaft im belgischen Verviers hat Haftbefehl gegen eine 37-jährige Polizistin erlassen. Sie hatte im November versucht, sich und ihre beiden Kinder umzubringen. Ihre Tochter starb bei dem Familiendrama.

Wie der belgische Sender BRF berichtet, soll die Frau aber im Krankenhaus bleiben. Sie hatte nach der Tat mit lebensgefährlichen Verletzungen im Koma gelegen und war erst nach etwa zwei Wochen erwacht.

Die aus dem westlich von Lüttich gelegenen Ort Waremme stammende Frau hatte Mitte November in einem Waldstück bei Stoumont südlich von Spa ihre 16 Monate alte Tochter getötet. Anschließend habe sie versucht, auch ihrem vierjährigen Sohn und dann sich selbst das Leben zu nehmen.

Schließlich hatte sie aber selbst noch in letzter Minute Hilfe gerufen. Ein Rettungshubschrauber entdeckte ihr Auto schließlich in dem Wald etwa 60 Kilometer südwestlich von Aachen; die Überlebenden wurden in der Lütticher Uniklinik behandelt.

Hinweise auf Probleme innerhalb der Familie habe es zuvor nicht gegeben. In Medienberichten war spekuliert worden, die Polizistin sei gemobbt worden, weil sich der Bekannte einer „hochgestellten Persönlichkeit” von ihr bei einer Kontrolle zu hart behandelt gefühlt hatte.

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