Polizeikontrolle: Ein Toter nach Schießerei in Lüttich

Blutiges Ende einer Polizeikontrolle : Ein Toter bei Schießerei in Lüttich

Bei einer Polizeikontrolle in Lüttich ist es zu einer Schießerei gekommen. Ein Mann starb dabei, ein Polizist wurde schwerstens verletzt. Nach belgischen Medienberichten ist der Beamte hirntot.

Nach ersten Erkenntnissen kontrollierten die Beamten um 8.20 Uhr auf der Rue de Visé im Stadtteil Jupille einen Mann, der schlafend hinter dem Steuer seines Kleinlasters auf einer vielbefahrenen Straße im Nordosten Lüttichs saß. Als er kontrolliert wurde, schoss der bewaffnete Mann ohne Vorwarnung auf einen der Beamten und traf ihn am Kopf.

Dessen Kollege erwiderte daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer tödlich, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet. Die Tageszeitung „La Libre“ schreibt, der Angreifer sei so stark verletzt gewesen, dass er wenige Minuten später starb. Sanitäter kümmerten sich um den verletzten Polizisten, der sofort ins Krankenhaus gefahren wurde.

Laut „La Libre“ handelt es sich bei dem verletzten Polizisten um einen 33-Jährigen; er sei Vater zweier Kinder.

Lüttichs Bürgermeister Willy Demeyer schrieb auf Twitter, der schwer verletzte Polizist sei in einem kritischen Zustand. Es herrsche große Betroffenheit in der Stadt. „Ich erweise den Menschen meine Ehre, die mutig die Lütticherinnen und Lütticher beschützen“, schrieb er weiter.

(mgu)