Aachen: Polizeieinsatz ohne Grenzen

Aachen: Polizeieinsatz ohne Grenzen

Enge Zusammenarbeit haben Polizei- und Zollbehörden aus den Niederlanden, aus Belgien und Deutschland einmal mehr bei einem Großeinsatz im Aachener Grenzraum demonstriert.

Am Donnerstagnachmittag und -abend waren 120 Beamte zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität im Einsatz. An dem überregionalen Fahndungstag nahmen teil: die Autobahnpolizei Broichweiden, das Polizeipräsidium Aachen, die Kreispolizeibehörden Heinsberg und Düren, das Hauptzollamt Aachen, die Zollfahndung Aachen, das Bundesamt für Güterverkehr, die Königlichen Marechaussee, die Föderale und Lokale Polizei Belgiens, das Euregionale Polizei-Informations-Cooperations-Centrum und die Bundespolizeiinspektion Aachen.

Wie auch bei bisherigen Einsätzen, lagen die Fahndungsschwerpunkte auf Schleusungskriminalität, Kfz-Verschiebung, Rauschgiftkriminalität und Wohnungseinbrüchen - mit positiver Bilanz: Es wurden über 1500 Personen und 480 Fahrzeuge in den Fahndungsdateien sowie acht Bahntouren zwischen Aachen und Lüttich überprüft.

18 Personen hielten sich unerlaubt im „Schengen-Gebiet” auf, 15 wurden mit Betäubungsmitteln - Amphetamin, Marihuana und Heroin - angetroffen. Eine Waffe konnte sichergestellt werden, drei Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss wurden aus dem Verkehr gezogen. Zehn überprüfte Personen waren in nationalen oder internationalen Fahndungsunterlagen erfasst, eine davon wurde mit Haftbefehl gesucht. In 102 weiteren Fällen wurden Anzeigen erstattet oder Verwarnungsgelder erhoben.

Für längere Zeit dürfte eine deutsche Tankstelle auch auf einen belgischen Stammkunden verzichten müssen; der junge Mann hatte sich in den Niederlanden mit 10 Kilogramm Amphetamin eingedeckt. Die Polizei nahm ihn fest.

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