Düsseldorf/Essen: Polizei geht acht Jahre nach Mord neuem Hinweis nach

Düsseldorf/Essen: Polizei geht acht Jahre nach Mord neuem Hinweis nach

Ein alter Mordfall beschäftigt erneut die Polizei: Acht Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer 27-jährigen Frau aus Düsseldorf haben die Ermittler eine neue, möglicherweise heiße Spur.

Es gebe Hinweise auf den Ablageort der Tatwaffe, teilte ein Sprecher der Mordkommission am Mittwoch mit. Eine Hundertschaft der Polizei wurde daher auf die Suche geschickt.

Die Frau war im November 2004 in ihrer Wohnung im Düsseldorfer Stadtteil Bilk getötet worden. Den Ermittlungen zufolge hatte sie sich am Abend vor ihrem Geburtstag mit ihrem Freund getroffen. Dieser gilt bis heute als tatverdächtig, die Mordkommission konnte ihm das Verbrechen aber bislang nicht nachweisen.

Nun gebe es jedoch Hinweise, dass der Mörder der Frau die Tatwaffe auf dem Weg von Düsseldorf nach Essen aus dem Fenster geworfen haben könnte, hieß es. Eine Hundertschaft der Polizei sollte deshalb am Mittwoch die Böschungen am Rande der Autobahn 52 bei Essen durchkämmen.

Durch die Tatwaffe erhoffen sich die Ermittler neue Ansätze und Spuren, die den Mörder überführen könnten. Gesucht wird der Polizei zufolge nach einem langen Gegenstand, möglicherweise nach einem Baseballschläger. Die junge Frau sei mit „stumpfer Gewalt gegen den Kopf” getötet worden, sagte ein Sprecher.

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