Maastricht: Parken in Maastricht schon wieder teurer

Maastricht: Parken in Maastricht schon wieder teurer

Große Hinweistafeln an den sechs Haupteinfallstraßen teilen Autofahrern die schlechte Nachricht in leuchtenden Buchstaben weithin sichtbar mit: Parken in Maas­tricht ist zum 1. Januar schon wieder teurer geworden.

Höchstsatz in der innersten Innenstadt: Knapp vier Euro für eine Stunde im Parkhaus. Das System hinter dem neuen Tarifmodell: Wer sein Auto im Zentrum abstellt, zahlt mehr als der Gast, der weiter außerhalb parkt und einen mehr oder weniger langen Fußweg in die Stadt in Kauf nimmt.

Fünf Parkzonen gibt es neuerdings, konzentrisch um den Vrijt­hof angeordnet. Dort, im Herzen der Stadt, steht gewissermaßen das „Parkhaus des Grauens“: Für einen Euro darf man dort sein Auto 17 Minuten lang abstellen, danach wird der nächste Euro fällig. Der Tagestarif liegt bei 35 Euro.

In der Parkzone 2, zu der die Parkhäuser „Bassin“, „Mosae Forum“ und am Onze Lieve Vrouweplein (OLV) gehören, gibt es für einen Euro 23 Parkminuten. Ein Tag im Parkhaus kostet hier 25 Euro.

Im Parkhaus „Sphinx“ am linken und in den vier Parkhäusern „De Griend“, „Station“, „De Colonel“ und „Plein 1992“ am rechten Maasufer ist ein Euro 28 Minuten wert. Der Tagessatz liegt bei 12 Euro.

Auf den Parkplätzen „Stadspark“ und „Bonnefanten“ an der Kennedy-Brücke und den Parkplätzen „Cabergerweg“ und „Noorderbrug“ im Norden der Stadt steht der Wagen für einen Euro 43 Minuten, Tagestarif sechs bis acht Euro. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es künftig nur noch auf dem Park-and-Ride-Areal Maastricht-Noord fast schon am Maas­tricht-Aachen-Airport.

(sim)
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