Nach Kohlekompromiss: NRW will Leitentscheidung fürs Rheinische Revier anpassen

Nach Kohlekompromiss : NRW will Leitentscheidung fürs Rheinische Revier anpassen

Die NRW-Landesregierung hat nach dem Kohlekompromiss eine Anpassung der Leitentscheidung aus dem Jahr 2016 für das Rheinische Revier angekündigt.

Zunächst müsse der Energiekonzern RWE nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Bund Entwürfe für eine neue Tagebauplanung vorlegen, stellte die Landesregierung in ihrem Bericht für den Wirtschaftsausschuss am Mittwoch fest.

Die Entwürfe müssten auch die Kommissionsempfehlungen zum Erhalt des Hambacher Forsts und zur Vermeidung wirtschaftlicher und sozialer Härten für die von Umsiedlung betroffenen Menschen berücksichtigen. Erst dann könne es belastbare Antworten auf noch offene Fragen geben. Den Dialog mit den Umsiedlern will die Landesregierung demnach „fortsetzen und vertiefen“.

In der laufenden Umsiedlung von sieben Dörfern am Tagebau Hambach und an Garzweiler II fordern Betroffene einen Umsiedlungsstopp und den Erhalt ihrer Dörfer.

(dpa)
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