Düsseldorf: NRW will härtere Strafen für Drogen im Gefängnis

Düsseldorf: NRW will härtere Strafen für Drogen im Gefängnis

Das Einschmuggeln von Drogen in Gefängnisse soll nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Landesregierung härter bestraft werden. Das Kabinett beschloss deshalb am Dienstag eine Bundesratsinitiative, wie NRW-Justizministerin Roswitha Müller- Piepenkötter (CDU) mitteilte.

Der Gesetzentwurf sieht Freiheitsstrafen von mindestens einem Jahr bis zu 15 Jahren vor.

Die leichte Verfügbarkeit von Drogen führe dazu, dass viele Gefangene nach der Entlassung ihre kriminelle Karriere fortsetzten, sagte die Ministerin laut Mitteilung. Häftlinge, Besucher aber auch Bedienstete hätten vielfältige Methoden entwickelt, Drogen einzuschmuggeln.

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