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NRW will Corona-Öffnungen am 4. März umsetzen

Schritt in Richtung Normalität : NRW will Corona-Öffnungen am 4. März umsetzen

Das Land will an diesem Freitag den nächsten Öffnungsschritt bei den Corona-Maßnahmen gehen. Ein Sprecher von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte, die ab dem 4. März geltenden Regelungen würden derzeit innerhalb der Landesregierung erarbeitet und abgestimmt.

Da sich das Infektionsgeschehen und die Entlastung der Krankenhäuser nach wie vor positiv entwickelten, sei davon auszugehen, dass NRW die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Öffnungen umsetzen werde. Diese sehen unter anderem vor, Ungeimpfte mit einem Test wieder in Restaurants und Hotels zu lassen. Clubs und Diskotheken sollen wieder mit 2G plus öffnen dürfen. In Stadien und Hallen soll wieder mehr Publikum erlaubt sein.

Der Präsident von Dehoga NRW, Patrick Rothkopf, begrüßte zwar die Lockerungen, forderte aber weitere Hilfen für seine Branchen: Die Wirtschaftshilfen müssten über das Ende der Pandemie hinaus, abhängig von der Betroffenheit der Unternehmen, verlängert werden: „Gleiches gilt für den vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld und die Übernahme der Sozialbeiträge.“ Zudem solle die Politik den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Speisen über den 31. Dezember hinaus verlängern und auch auf Getränke ausweiten: „Das wäre ein wichtiges Signal und ein sehr wertvoller Beitrag, um den Unternehmen und ihren Beschäftigten jetzt und perspektivisch zu helfen.“

(maxi)