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In vielen Sprachen und mit Promis: NRW startet neue Impf-Kampagne

In vielen Sprachen und mit Promis : NRW startet neue Impf-Kampagne

Die Impfzentren stehen für alle offen, genug Vakzine sind da. Dennoch gibt es viele, die sich noch nicht haben impfen lassen. Die Landesregierung setzt auf Aufklärung, Social Media und bekannte Gesichter.

Mit einer zielgerichteten Kampagne will die nordrhein-westfälische Landesregierung bei Personengruppen und in bestimmten Regionen für das Impfen werben. Neben einer mehrsprachigen Anzeigenkampagne kommen Promis in den Sozialen Medien zu Wort. Darunter der Rapper „Eko Fresh“ und Fußballtrainer Otto Addo.

Unter der Adresse www.impfen.nrw werde es Fragen und Antworten in 18 Sprachen geben, hieß es aus der Staatskanzlei. Ebenfalls mehrsprachig sollen Plakate in 15 Kreisen und kreisfreien Städten werben, wo Menschen besonders in die Impfzentren gelockt werden sollen - darunter Bielefeld, Dortmund, Duisburg, Hamm, Köln oder Krefeld.

Über Social Media werben bekannte Gesichter, die vor allem junge Leute und solche mit Migrationshintergrund ansprechen sollen. Neben Rapper „Eko Fresh“ und Trainer Addo auch Fußballerin Tugba Tekkal oder Schauspieler Kais Setti („Dogs of Berlin“). Sein Satz: „Ohne Infos entstehen Gerüchte. Informiere Dich! Dann fällt Dir keine Entscheidung schwer.“

 Fußballtrainer Otto Addo setzt sich in einer neuen Werbekampagne der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für das Impfen gegen Covid-19 ein.
Fußballtrainer Otto Addo setzt sich in einer neuen Werbekampagne der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für das Impfen gegen Covid-19 ein. Foto: dpa/Land NRW

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte zu der Kampagne: „Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Impfungen der beste Schutz.“ Mit den Angeboten „in vielen Sprachen, die in unserem Land Tag für Tag gesprochen werden, tragen wir dafür Sorge, dass alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sich informieren können“, so Laschet. Das Ziel sei eine möglichst hohe Impfquote: „Auf dem Weg dorthin müssen alle Barrieren überwunden werden“, sagte der Ministerpräsident.

(dpa)