Auch für Eltern: NRW investiert in mobile digitale Klassenzimmer

Auch für Eltern : NRW investiert in mobile digitale Klassenzimmer

Mit mobilen Klassenzimmern auf dem Schulhof sollen in Nordrhein-Westfalen Schüler, Lehrer und Eltern für die Vorzüge digitaler Technik an Schulen begeistert werden. Im kommenden Jahr werden es in jedem der fünf Regierungsbezirke ein entsprechendes Angebot geben, kündigte FDP-Fraktionschef Christof Rasche am Dienstag in Düsseldorf an.

Geplant sind Container, die mit Sattelschleppern transportiert werden können.

Gemeinsam mit CDU-Fraktionschef Bodo Löttgen legte Rasche ein Änderungspaket zu dem rund 78 Milliarden Euro starken Landeshaushalt 2019 vor. Der Etat soll in der kommenden Woche im Parlament verabschiedet werden. Die bereits zuvor präsentierten und die neuen Änderungsanträge umfassen nach Löttgens Angaben insgesamt 50 Millionen Euro. Die Summe sei gegenfinanziert, weil weniger Geld als geplant für Zinsen ausgegeben werden müsse.

Allein für die Digitalisierung an Schulen will die Koalition noch mal fünf Millionen Euro drauf satteln - darunter für die mobilen Klassenzimmer. Derzeit gebe es bereits ein Angebot in NRW, berichtete Rasche. Die digitalen Werkstätten sollen jeweils eine Woche auf dem Schulhof Station machen, morgens die Kinder, nachmittags die Eltern mit digitalen Arbeitsmitteln vertraut machen und abends dort die Lehrer schulen. Mit rund 19 Milliarden Euro hat das Schulministerium den größten Einzeletat.

Zusätzliche Millionen sind auch vorgesehen für Hilfen in Wohnungsnotfällen, für überbetriebliche Ausbildungszentren sowie die Innere Sicherheit - darunter die Umrüstung von Polizei- zu Löschhubschraubern für Großbrände.

(dpa)
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