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Jüdisches Leben sichtbar machen: NRW fördert Bau und Sanierung jüdischer Einrichtungen

Jüdisches Leben sichtbar machen : NRW fördert Bau und Sanierung jüdischer Einrichtungen

Für den Neubau und die Renovierung jüdischer Einrichtungen stellt das Land Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr 3,4 Millionen Euro bereit.

„Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, teilte NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Sonntag mit.

Das Land hatte 2017 in einem neuen Vertrag mit den jüdischen Gemeindeverbänden die Förderung festgeschrieben. Sie steigt jährlich um 200 000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro im Jahr 2028. Mit dem Geld werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum wurde gefördert.

Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns“, sagte der Koordinator für die Mittelverwendung, Michael Rubinstein, vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein laut Mitteilung. Die Modernisierungen und Neubauten ermöglichten es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte und neue Möglichkeiten zu eröffnen.

(dpa)