Nordrhein-Westfalen und die Städteregion erwarten Schnee

Weihnachtsmarktwetter Mitte November : Frost, glatte Straßen und vielleicht schon Schnee

Ganz Nordrhein-Westfalen muss sich am Wochenende auf Frost und glatte Straßen einstellen. In der Städteregion könnte man zumindest den glatten Straßen entgehen, dafür blüht nächsten Mittwoch vielleicht eine weiße Überraschung.

Zum Beginn der Weihnachtsmarktzeit steht Nordrhein-Westfalen vor einem sonnigen, aber kalten Wochenende. Nachts soll es nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Freitag zufolge vielerorts Frost geben - wegen Reifglätte kann es auf den Straßen rutschig werden. „Die Nächte werden klar und kalt“, sagte ein DWD-Meteorologe. „Die Tage werden recht sonnig.“ Maximal wird es am Samstag elf Grad, am Sonntag bis zu neun.

Für die Städteregion kann die Prognose dank Willy Küches, Hobby-Meteorologe aus Brand, noch etwas genauer aufgestellt werden. Die Temperaturen fallen laut seiner Vorhersage in den Nächten des Wochenendes auch bei uns unter den Gefrierpunkt. „Eiskratzen wird man überall müssen“, kündigt Küches an.

Glatte Straßen hingegen schließt der Meteorologe für die Städteregion und umliegende Gebiete eher aus. „Die Nebelproblematik neigt sich dem Ende zu. Ohne großartig viel Feuchtigkeit drohen hier eher keine glatten Straßen.“ Zwar habe es im Kreis Heinsberg am Freitagmorgen einige glatte Stellen gegeben, die verursachende Restfeuchte in der Luft würde in den nächsten Tagen allerdings verschwinden.

Einige Zentimeter Schnee möglich

Im Hinblick auf den Verlauf der kommenden Woche wird es dank eines Höhentiefs, bestehend aus Höhenkaltluft, noch etwas spannender. „In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch blüht uns eine weiße Überraschung“, greift Küches voraus und spricht von einigen Zentimetern Schnee, die vor allem in der Eifel die Chance hätten, auch liegen zu bleiben. Es sei aber „ein bisschen wie mit den Fettaugen in der Suppe“ - wann das Höhentief dann genau Schnee bedinge, würde man erst herausfinden, wenn es draußen weiß wird.

In Aachen rechnet Küches kommende Woche mit Temperaturen um die zwei Grad. Eschweiler wird als wärmstes Gebiet der Städteregion ebenfalls Schwierigkeiten haben, die Fünf-Grad-Marke zu überschreiten.

Für Küches ergeben sich mit Blick auf die weiteren Wochen bis Weihnachten bereits Parallelen zum Jahr 2010. Damals hatte Aachen ein Weihnachtsfest im Schnee erlebt. Festlegen will sich der Meteorologe Mitte November natürlich noch nicht, aber die Hoffnung auf „weiße Weihnacht“ lebt auf jeden Fall.

(dpa/red)
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