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Verfolgungsfahrt durch Geleen und Maasmechelen

Geisterfahrer in Geleen : Verfolgungsfahrt endet mit schwerem Unfall

Ein Autofahrer hat bei einem Unfall im belgischen Maasmechelen lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Zuvor war er deutlich zu schnell und als Geisterfahrer vor einer Polizeikontrolle in den Niederlanden geflüchtet.

Die Polizei entdeckte das Fahrzeug auf dem Rijksweg Zuid im niederländischen Geleen am Mittwochabend. Da es als gestohlen gemeldet war und ein falsches Kennzeichen trug, wollten die Beamten den Fahrer anhalten und kontrollieren. Dieser gab jedoch Gas und flüchtete mit erhöhter Geschwindigkeit auf der A76 in Richtung Belgien.

Nach Angaben der Polizei war der Fahrer mit rund 180 Stundenkilometern unterwegs. An der Ausfahrt Genk-Oost bremste der Autofahrer plötzlich stark ab und wendete auf der Autobahn.

Die niederländische Polizei brach die Verfolgung des Geisterfahrers ab. Belgische Beamte sahen das Auto schließlich in Richtung Maasmechelen abbiegen. Dort übernahmen sie die Verfolgung.

Auf dem Rijksweg im belgischen Maasmechelen kam es dann zum Unfall. Der flüchtige Mann verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, es prallte gegen einen Mast am Fahrbahnrand. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Wagen befreien, erlitt aber lebensgefährliche Verletzungen. Andere Verkehrsteilnehmer und die Polizisten blieben bei der Flucht und dem Unfall unverletzt. Die belgische Polizei hat den Fahrer festgenommen.

(red)