Nach Cyber-Angriff: Universität Maastricht kämpft mit technischen Problemen

Nach Cyber-Angriff : Universität Maastricht kämpft mit technischen Problemen

An der Universität Maastricht sind am Montag wieder die Vorlesungen gestartet. Die Auswirkungen eines Computervirus, der zahlreiche Systeme auf dem Campus infiziert hatte, sind jedoch noch zu spüren.

Am Montag starteten wieder die Vorlesungen an der Universität Maastricht, doch das dominierende Thema blieb der Virus, der die Computer der Hochschule Ende Dezember befallen hatte.

Die so genannte Ransomware „Clop” verschlüsselte alle Dateien an den Rechnern und verlangte für die Freigabe der Daten ein Lösegeld, dass die Lehranstalt nach Angaben der Maastrichter Universitätszeitung Observant auch zahlte.

Die Stundeten sorgten sich im neuen Jahr um die Sicherheit ihrer Daten, waren jedoch auch erleichtert, dass die Vorlesungen wieder aufgenommen werden konnten. Das berichtete das niederländische Nachrichtenportal 1limburg.nl am Montag.

Alle Probleme, die der Computervirus verursacht hatte, konnten jedoch noch nicht gelöst werden. E-Mail-Konten und Kalenderfunktionen waren teilweise noch nicht wiederhergestellt, manche Rechner konnten am Montag nicht verwendet werden.

Wann die Technik an der Universität mit über 18000 Studenten und 4400 Mitarbeitern wieder komplett funktioniert, ist noch unklar.

(cheb)