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Großbrand eines Recyclingunternehmens in Maastricht

Feuer in Maastricht : Nächtlicher Großbrand eines Recyclingunternehmens

Der Großbrand eines Recyclingunternehmens hielt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Maastrichter Einsatzkräfte in Atem.

Gegen 0.30 Uhr hatte der Brand in einem Schuppen begonnen und schnell auf das Dach des Gebäudes übergegriffen. Bald war die Feuerwehr im Einsatz und wies die Anwohner an Fenster und Türen wegen der starken Rauchentwicklung geschlossen zu halten, so berichtet die niederländische Zeitung De Limburger.

Der Inhalt des Lagers war den Einsatzkräften vor Ort unbekannt. Das auf die Sammlung, Sortierung und Verarbeitung von Abfällen spezialisierte Unternehmen hätte alles Mögliche unter Dach und Fach haben können - auch giftige Stoffe. Foto: Günter Jungmann

Giftige Stoffe wurden nicht freigesetzt. Das ergaben die Luftwertmessungen der Einsatzkräfte. Der Brand wütete dennoch stärker als die Feuerwehr zunächst vermutete:

Messteams konnten keine toxische Belastung der Luft feststellen. Foto: Günter Jungmann

Nach der ersten Stunde des Einsatzes musste neues Wasser angefordert werden, das mittels eines Transporters angeliefert wurde. Erst etwa zwei Stunden später meldete die Feuerwehr Entwarnung - das Feuer war unter Kontrolle.

Die Brandursache steht noch nicht fest, die Ermittlungen wurden aufgenommen.

(red)