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Gastro-Test: Bürgerlich-Regional: De Smidse in Epen

Gastro-Test : Bürgerlich-Regional: De Smidse in Epen

Auf dem Weg zur Herberg De Smidse wird schnell klar, wieso das südlimburgische Heuvelland eine solch beliebte Urlaubsregion ist: der Weg führt vorbei an einer sanft geschwungenen Landschaft mit satter Vegetation, malerischen Dörfchen und einem Weitblick, den ein urbanes Umfeld nicht bieten kann.

Vorbei an zahlreichen Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätzen erreicht man Epen, wo direkt gegenüber der Herberg De Smidse drei Wanderrouten starten.

Die Herberge liegt etwas erhöht an der Hauptstraße, was den begehrten Terrassenplätzen keinen Abbruch tut – schließlich gilt im Sommer „sehen und gesehen werden“, da fahren die herausgeputzten Oldtimer mit ihren ebenso herausgeputzten Insassen auch gerne mal öfters vorbei. Bei De Smidse sind alle willkommen: Wanderer, Spaziergänger, Radler und Familien mit Kindern und Hunden. Für die Vierbeiner gibt es sogar eine Wasser-Bar mit drei verschieden hohen Näpfen.

Die Karte bietet neben Kaffee und Kuchen (Kirsch-, Aprikosen und Stachelbeerfladen sowie Apfelkuchen und „Victoria-Vlaai“) bis 17 Uhr verschiedene Lunchgerichte, darunter eine leckere hausgemachte Hühnersuppe (6,95 Euro), Bitterballen klassisch oder vegetarisch (acht Stück 8,50 Euro) sowie Zuurvlees (Sauerbraten) oder Blutwurst mit Brot sowie zünftige Käse- oder Wurstplatten. Fritten gibt es allerdings keine.

Am Abend wird dann eine ambitioniertere Karte angeboten, beispielsweise gebackene Geul-Forelle mit Beurre blanc (22,95 Euro) oder gegrilltes Limousin-Rindersteak an Schalottensoße (23,95 Euro) sowie Saisonales wie Spargel. Dank mehrerer Hotelzimmer und Appartements kann man den Aufenthalt auch verlängern und einen (Kurz-)Urlaub im schönen Heuvelland machen. Ein Ausflug nach Epen lohnt sich auf jeden Fall, denn schon ein Kaffee mit Kuchen auf der Terrasse samt Landschaftspanorama sorgt für entspanntes Urlaubs-Feeling.