Marode Duisburger Rheinbrücke: Neue Schrankenanlage stoppt überladene Laster

Marode Duisburger Rheinbrücke: Neue Schrankenanlage stoppt überladene Laster

An der maroden A40-Rheinbrücke in Duisburg hindert seit Freitag in Fahrtrichtung Essen eine Schrankenanlage zu schwere Lastwagen an der Weiterfahrt.

Überladene Laster mit einem Gesamtgewicht von mehr als 40 Tonnen oder einer Achslast von über 11,5 Tonnen dürfen die Brücke nicht mehr befahren.

Die Anlage funktioniert so: Die Laster überfahren eine Wiegeanlage. „Meldet die automatische Anlage eine Überladung, wird das Fahrzeug durch eine Schranke an der Weiterfahrt gehindert und auf eine an der Autobahn eingerichtete Ausweichfläche geleitet“, berichtete eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßenbau NRW. Auf der Ausweichfläche wird dann nachgewogen. Bestätigt sich der Verdacht, darf der Laster nicht über die Brücke.

Eine Sperre in Richtung Venlo soll im Frühjahr folgen. Eine ähnliche Schrankenanlage gibt es bereits seit 2016 an der Leverkusener Rheinbrücke. Dort gilt das Verbot allerdings schon ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen.

Ein an der neuen LKW-Schranke vor der Duisburger Rheinbrücke herausgewunkener Lastwagen wird gewogen. Die Schrankenanlage soll verhindern, dass zu schwere LKWs über 40 Tonnen Gesamtgewicht die Brücke passieren können. Foto: dpa/Roland Weihrauch

Die 1970 in Betrieb genommene Autobahnbrücke in Duisburg ist einem so schlechten Zustand, dass sie neu gebaut werden muss. Der Neubau soll 2026 fertig werden.

(dpa)
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