1. Region

Zu Fuß und mit dem Auto: Neue Karte zeigt Erreichbarkeiten von Kitas in NRW

Zu Fuß und mit dem Auto : Neue Karte zeigt Erreichbarkeiten von Kitas in NRW

Wie weit ist der Weg zur nächstgelegenen Kita? Antworten gibt ab sofort eine neue Internet-Karte des statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen.

Das Tool gibt einen Überblick über die Erreichbarkeit der nächstgelegenen Kita – zu Fuß oder mit dem Auto, wie IT.NRW am Montag in Düsseldorf mitteilte.

„In Köln und Bonn sind die Wege zu einer Kindertageseinrichtung landesweit am kürzesten“, hieß es. Dort lasse sich die nächstgelegene Kita zu Fuß im Schnitt in etwa sechs Minuten erreichen. Im Kreis Coesfeld dagegen sind die Wege am längsten. Dort sind durchschnittlich mehr als 25 Minuten Fußweg einzuplanen. In der Städteregion Aachen sind die 324 Kitas im Durchschnitt in 9,6 Minuten zu Fuß und in 3,2 Minuten mit einem Auto erreichbar. Im Kreis Düren brauchen Menschen durchschnittlich 12,9 Minuten zu Fuß und 2,8 Minuten mit dem Auto, um eine der 165 Einrichtungen zu erreichen. Ähnlich sieht es im Kreis Heinsberg aus: Dort benötigt man durchschnittlich 12,6 Minuten zu Fuß und 2,5 Minuten mit dem Auto. Es gibt insgesamt 134 Tageseinrichtungen.

Mithilfe der interaktiven Karten kann man die Erreichbarkeiten von Kitas in ganz NRW erkunden und sich diese ausgehend von einer beliebigen Adresse anzeigen lassen. Die Erreichbarkeiten werden in der Kartenanwendung sowohl kleinräumig als auch auf Kreisebene abgebildet. Über eine Auswahlliste ist für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt die Zahl der Tageseinrichtungen, die Zahl der darin Beschäftigten und die der betreuten Kinder abrufbar. Zudem besteht die Möglichkeit, mehrere Kreise und kreisfreie Städte miteinander zu vergleichen.

Die Kartenanwendung bildet den Auftakt einer Reihe von Erreichbarkeitsanalysen zu weiteren Infrastruktureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Zukünftig soll neben der Erreichbarkeit zu Fuß und mit dem Pkw auch der durchschnittliche Zeitaufwand für den Weg zur Kita per Fahrrad und öffentlichen Personennahverkehr dargestellt werden, kündigt IT.NRW an.

(dpa/red)