Übach-Palenberg/Aachen: Nach Schießerei: Drei Verdächtige stellen sich

Übach-Palenberg/Aachen: Nach Schießerei: Drei Verdächtige stellen sich

Nach einer Schießerei in Übach im Mai haben sich am Donnerstag drei Tatverdächtige freiwillig den Behörden gestellt. Nach den drei Männern im Alter von 25 bis 29 Jahren war international gefahndet worden. Bei der Schießerei war ein 38-jähriger Mann schwer verletzt worden.

Wie die Staatsanwaltschaft Aachen am Donnerstag mitteilte, wurden die Verdächtigen aufgrund der gegen sie erlassenen Haftbefehle des Aachener Amtsgerichtes in Untersuchungshaft genommen. Sie seien in den vergangenen Wochen nacheinander wieder nach Deutschland zurückgekehrt, um sich den Behörden zu stellen, sagte Oberstaatsanwalt Peter Jansen.

Keiner der drei Männer sei bislang in Zusammenhang mit Gewalttaten in Erscheinung getreten. Da die Verdächtigen noch keine Aussage zur Sache gemacht hätten, liege das Motiv für die Tat weiter im Dunkeln.

Die Täter hatten ihr Opfer am 3. Mai kurz nach 20 Uhr auf der Jülicher Straße an der Ecke Roermonder Straße aus größerer Entfernung angeschossen. Der Mann versuchte wegzurennen, brach dann aber auf dem Bürgersteig zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Täter flüchteten mit einem Auto. Ersten Angaben nach der Tat zufolge wurde das Opfer zwei Mal in den Oberschenkel getroffen.

Ein SEK-Einsatz in mehreren Häusern kurz nach der Tat blieb ergebnislos. Die Polizei veröffentlichte die Namen des Trios und löste eine öffentliche Fahndung aus.

Während zwei der Männer vorbestraft sind, war der Dritte bei Polizei und Justiz bislang ein unbeschriebenes Blatt. Mit weiteren Angaben wie beispielsweise zum Motiv hielt die Staatsanwaltschaft sich zurück. Teils aus „ermittlungstaktischen Gründen“ und teils, weil noch keine Erkenntnisse vorlägen.

(cs/red)
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