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Prozessauftakt in Köln: Mutmaßlichen Nebenbuhler getötet

Prozessauftakt in Köln : Mutmaßlichen Nebenbuhler getötet

Eine tödlich verlaufene Auseinandersetzung mit einem mutmaßlichen Nebenbuhler beschäftigt seit Dienstag das Kölner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 32-Jährigen gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge vor.

Der Angeklagte schwieg zunächst zu dem Vorwurf. Laut Anklageschrift hatte der 32-Jährige im April 2019 seine Verlobte aus der Wohnung des späteren Opfers zurück in die gemeinsam genutzte Wohnung im selben Mietshaus in Köln-Deutz holen wollen. Er habe an die Wohnungstür geklopft und gerufen: „Du, komm nach Hause!“.

Als daraufhin ein Mann nur mit einem Bademantel bekleidet und mit einem übergestreiften Kondom geöffnet habe, habe der Angeklagte mit der Polstersitzfläche eines Stuhls gegen den Kopf des mutmaßlichen Nebenbuhlers geschlagen. Anschließend habe der Angeklagte mit „massiver Gewalt auf den Bauchbereich“ des am Boden liegenden Opfers eingewirkt. Der Mann starb kurz darauf an inneren Blutungen. Alle Beteiligten standen wohl unter Drogeneinfluss.

(dpa)