Mönchengladbach: Mönchengladbach erbt 750.000 Euro für die Krankenpflege

Mönchengladbach: Mönchengladbach erbt 750.000 Euro für die Krankenpflege

Die Stadt Mönchengladbach hat 750.000 Euro mit der Auflage geerbt, das Geld für die Krankenpflege einzusetzen. Die Tochter eines Kaufmannes habe ihr gesamtes Vermögen der Stadt vermacht, teilte die Kommune am Donnerstag mit.

Die Frau war im März 2007 im Alter von 85 Jahren gestorben. In ihrem Testament habe sie festgelegt, dass das Erbe der Krankenpflege zugutekommen soll. Mit dem Geld sei eine Erweiterung des Sozialpädiatrischen Zentrums der Städtischen Kliniken geplant.

Auf 300 Quadratmetern Grundfläche soll ein zweigeschossiges Gebäude mit Anschluss an die Kinderklinik entstehen. Die Gesamtinvestition liege bei rund 1,2 Millionen Euro. Baubeginn könnte schon in diesem Spätherbst sein. Das Haus, das den Namen der Erblasserin tragen soll, könnte Ende 2010 in Betrieb genommen werden, hieß es weiter.

Im Sozialpädiatrischen Zentrum werden seit zwölf Jahren Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten und -störungen sowie Schwerbehinderte behandelt. Im Jahr 2008 wurden dort nach Angaben des Chefarztes rund 2400 Patienten behandelt. Die Wartezeiten lägen derzeit bei bis zu sechs Monaten.

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