Essen: Mönchengladbach bietet mehr Modegeschäfte als Düsseldorf

Essen: Mönchengladbach bietet mehr Modegeschäfte als Düsseldorf

Modebewusste Käufer finden laut einer Studie zu Top-Einkaufslagen das landesweit größte Angebot in Mönchengladbach. Schuhkäufer kommen vor allem in Köln auf ihre Kosten.

So lautet das Ergebnis einer am Mittwoch vorgestellten Studie des Essener Immobilien-Unternehmens Brockhoff & Partner. Demnach ist die Hindenburgstraße in Mönchengladbach noch vor der Düsseldorfer Königsallee die Straße mit den meisten Textilgeschäften. Die Ehrenstraße in Köln hingegen hat die meisten Schuhgeschäfte im Land.

Für die Studie wurden bundesweit rund 31.000 Geschäfte in den Top-Einkaufslagen von 330 Städten mit 550 Fußgängerzonen untersucht. Weiteres überraschendes Ergebnis: Die meisten Schmuck-, Juwelier- und Optikergeschäfte in NRW finden sich demnach nicht in Düsseldorf oder Köln, sondern auf der Kortumstraße in Bochum. Dort sind im Vergleich der 1A-Einkaufslagen laut Erhebung auch die landesweit meisten Gastronomie-, Lebensmittel- und Getränkeangebote angesiedelt.

Im bundesweiten Vergleich der Top-Einkaufslagen platzierte sich aus NRW laut Studie aber nur Mönchengladbach auf den drei vorderen Plätzen. Deren Einkaufsmeile Hindenburgstraße schafft es beim Textil-Angebot auf Platz zwei nach der Hauptstraße in Heidelberg und ist beim Angebot in der Sparte Mobilfunk, Computer und Elektroartikel sogar bundesweit führend.

Die Düsseldorfer Königsallee muss sich beim Textilangebot dagegen mit dem vierten Platz begnügen hinter dem Kurfürstendamm in Berlin auf Rang drei.

Bei der Auswahl von Schuhgeschäften rangiert die Kölner Ehrenstraße auf dem vierten Platz, während die Schloßstraße in Berlin-Steglitz Rang eins belegt. Im Gastronomie- und Lebensmittelangebot führt die Hauptstraße in Berlin-Steglitz, während die Bochumer Kortumstraße als NRW-Spitzenreiter nur den neunten Rang schafft.

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