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Kontrolle der Bundespolizei: Mit 14 Kilogramm Marihuana über die Grenze

Kontrolle der Bundespolizei : Mit 14 Kilogramm Marihuana über die Grenze

Zunächst geht es um Urkundenfälschung, dann nehmen die Beamten einen süßlichen Geruch wahr: Bei einer Kontrolle auf der A44 ist die Bundespolizei auf über 14 Kilogramm Marihuana gestoßen.

Bundespolizisten sind am Donnerstag bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 44 auf eine große Menge Marihuana gestoßen.

Nach Polizeiangaben war ein Auto gegen 21.30 Uhr über die A44 aus Belgien nach Deutschland eingereist. Beamten der Bundespolizei hielten das Fahrzeug an und kontrollierten die Dokumente der beiden 44 und 27 Jahre alten Insassen. Bei den Ausweisdokumenten des Beifahrers konnten Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. „Hierdurch ergab sich der Straftatverdacht der Urkundenfälschung sowie der unerlaubten Einreise nach Deutschland“, heißt es im Polizeibericht.

Bei diesen Verstößen blieb es jedoch nicht. Denn bei der Durchsuchung des Autos kam den Beamten den Angaben nach ein süßlicher Geruch entgegen. Im Kofferraum sei schnell die Quelle ausgemacht worden: zwei Reisekoffer mit 18 Paketen, in denen insgesamt 14,2 Kilogramm Marihuana verpackt waren.

Beide Beschuldigten wurden vor Ort vorläufig festgenommen und zur Dienststelle in Eschweiler gebracht. Hier wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und zuständigkeitshalber der Zollfahndung Aachen übergeben. Sowohl der 44- als auch der 27-Jährige wurden nach Abschluss aller Maßnahmen in Untersuchungshaft genommen.

(red/pol)