Ministerpräsident Armin Laschet zweifelt an Schwarz-Grün

Schwarz-Gelb bevorzugt : Armin Laschet zweifelt an Schwarz-Grün

Eine Koalition mit den Grünen in Nordrhein-Westfalen wäre für Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) „kein erstrebenswerter Zustand“.

Im Podcast des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) „unterwegs.NRW“ äußerte er sich pessimistisch über den Fall, dass Parteien mit konträren Konzepten Koalitionen schmiedeten. „Das macht bei manchen Wählern den Verdruss noch größer“, sagte er laut Mitteilung des Clubs vom Donnerstag. „Natürlich wäre Schwarz-Grün nur ein Kompromiss“. Um alle Themen müsste dann mühsam gerungen werden. Dennoch sei klar: „Wenn der Wähler so entscheidet, wird man auch eine solche Aufgabe annehmen.“

Am liebsten würde der CDU-Landeschef demnach weiter mit der FDP regieren. „Diese Regierung ist die Beste, die es gibt“, schwärmte er über seine 2017 geschlossene Koalition. „Weil sie harmonisch zusammenarbeitet, nicht streitet, sich nicht zusammenraufen muss“, ergänzte der 58-jährige Aachener und setzte noch eins obendrauf: „Es existiert in ganz Deutschland keine Regierung, die so gut funktioniert - das ist meine Grundthese.“

Die nächste Landtagswahl steht in NRW regulär im Mai 2022 an. Laschet werden aber auch Ambitionen auf eine Kanzlerkandidatur nachgesagt.

(dpa)
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