Köln: Millionenschweres Feuerwerk: Verkauf von Silvesterknallern startet

Köln : Millionenschweres Feuerwerk: Verkauf von Silvesterknallern startet

Böller, Raketen, Wunderkerzen: Seit Donnerstag können sich die Verbraucher in NRW mit Silvesterfeuerwerk eindecken. In Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis standen am frühen Morgen bereits Hunderte Menschen beim Werksverkauf des Herstellers Weco Schlange. Die ersten Kunden warteten seit Mittwochvormittag auf den Verkaufsstart.

Etwa 30 Millionen Euro werden die Verbraucher in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung des Handels für Raketen und Böller ausgeben. Raketen und Knaller dürfen nur an den letzten drei Werktagen des Jahres verkauft werden - also 2017 vom 28. bis zum 30. Dezember. Gezündet werden darf das sogenannte Kleinfeuerwerk dann nur am Silvester- und Neujahrstag.

Zum Verkaufsstart an diesem Donnerstag warnt der Handelsverband NRW vor dem Feuerwerkskauf bei dubiosen Anbietern auf der Straße.

„Auch wenn die Preise auf den ersten Blick verlockend erscheinen, sollte man besser auf die Sicherheit achten”, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Peter Achten. Nur der Kauf im Einzelhandel garantiere den Verbrauchern, dass Böller und Raketen ausführlich vom Bundesamt für Materialprüfung getestet worden sind.

Die deutsche Feuerwerksbranche erzielt bereits die Hälfte ihres Silvesterumsatzes mit Batteriefeuerwerk, das einmal angezündet wird und dann nacheinander Effekte abfeuert. In Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis werden beim Werksverkauf des Herstellers Weco bereits am frühen Donnerstagmorgen Tausende Kunden erwartet. „Schon am Mittwochmorgen standen die ersten Kunden Schlange”, sagte ein Sprecher.

Raketen und Böller dürfen nur an den letzten drei Werktagen des Jahres verkauft werden - 2017 also vom 28. bis zum 30. Dezember. Gezündet werden darf das sogenannte Kleinfeuerwerk dann nur am Silvester- und Neujahrstag.

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat zum Jahreswechsel wieder zu Spenden aufgerufen. „„Brot statt Böller” ist eine Einladung an alle, denen Silvesterfeuerwerk eher Unbehagen bereitet, weil hier Millionen Euro im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert werden”, erklärte die Präsidentin des Hilfswerkes, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Das Hilfswerk unterstützt Projekte in über 90 Ländern.

(dpa)