Köln: Mehrere Fälle der gefährlichen Rußrindenkrankheit in Köln

Köln: Mehrere Fälle der gefährlichen Rußrindenkrankheit in Köln

In mehreren Kölner Stadtteilen ist die Rußrindenkrankheit aufgetreten. Die Baumkrankheit kann auch Menschen gefährlich werden, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung am Freitag mitteilte.

Betroffen ist vor allem der Bergahorn. Durch die Krankheit werden die Blätter welk, sie fallen ab und in der Krone sterben Äste ab. Der ganze Baum geht ein, die Rinde reißt auf und es kommen ausgedehnte schwarze Flächen zum Vorschein, was der Krankheit ihren Namen gab.

Die Pilzsporen an den abgestorbenen Bergahornen können bei intensivem Kontakt auch die Gesundheit des Menschen gefährden. Wird eine große Zahl von Sporen eingeatmet, kommt es im Organismus zu einer allergischen Reaktion, die eine Entzündung der Lungenbläschen nach sich zieht. Die Symptome sind mit einer Staublunge vergleichbar. In Nordamerika ist die Infektion als Berufskrankheit von Waldarbeitern schon seit längerem bekannt.

Das Kölner Amt für Landschaftspflege und Grünflächen lässt die erkrankten Bäume fällen. Dabei müssen die Arbeiter Atemschutz tragen. Anschließend wird das Holz verbrannt.