Zwei Festnahmen: Mehrere Erfolge für die Polizei bei Grenzkontrollen

Zwei Festnahmen : Mehrere Erfolge für die Polizei bei Grenzkontrollen

Die Bundespolizei hat am Mittwoch wieder zahlreiche Grenzkontrollen vorgenommen, auch in Kooperation mit den Kollegen in den Niederlanden und den Belgien. Einmal mehr gab es dabei einige Funde für die Einsatzkräfte.

Ziel der Grenzkontrollen an den Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sei besonders die Bekämpfung der Schleuserkriminalität und der illegalen Einreise.

Rund 500 Personen und 300 Wagen wurden kontrolliert, dabei kam es zu zwei Festnahmen. Ein 40-jähriger Deutscher wurde am Grenzübergang der Bundesstraße 56n zum Selfkant festgenommen, da er von der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Erschleichen von Leistungen gesucht wurde.Ersatzweise für die Geldstrafe von 1800 Euro, die er nicht bezahlen konnte, muss er nun eine 60-tägige Haftstrafe absitzen.

Ein 38-jähriger Deutscher wurde am Grenzübergang Köpfchen festgenommen. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des gemeinschaftlich versuchten Diebstahls gesucht. Für ihn geht es nun direkt in die Justizvollzugsanstalt.

Bei weiteren Kontrollen, die auch in Zügen durchgeführt wurden, gingen zudem 13 Personen ohne die nötigen Ausweispapieren ins Netz der Polizei. Drei weitere wurden wegen der Beihilfe zur unerlaubten Einreise angezeigt. Einige Beteiligte stellten Schutzersuchen und wurden in Aufnahmeeinrichtungen weitergeleitet. Andere waren bereits in Deutschland registriert und wurden an das zuständige Ausländeramt verwiesen.

Zudem wurden zwei Fahrer ohne Führerschein und ein Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. Auch einiges an Betäubungsmitteln wurden bei einigen Kontrollierten festgestellt. Dazu kamen mehrere Fälle, in denen nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt wird.

Das Fazit des Einsatzleiters und zugleich stellvertretenden Inspektionsleiters der Bundespolizeiinspektion Aachen, Sven Nestler: „Unsere Feststellungen zeigen, dass die deutliche Präsenz der Bundespolizei wichtig und richtig ist. Wir setzen daher auch weiterhin alles daran für die Sicherheit in unserem Grenzraum zu sorgen. Straftätern soll gesagt sein: Wir agieren unberechenbar zu jeder Zeit, an jedem Ort, in enger Zusammenarbeit mit unseren polizeilichen Partnern im In- und Ausland.”

(red/pol)