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Administrative oder logistische Unterstützung: Mehr als 150 Soldaten sollen in elf Impfzentren helfen

Administrative oder logistische Unterstützung : Mehr als 150 Soldaten sollen in elf Impfzentren helfen

Die Bundeswehr steht für den Einsatz in inzwischen elf Corona-Impfzentren in bereit. Die Kreise Viersen, Recklinghausen, Mettmann, Euskirchen, Minden-Lübbecke und Hochsauerland sowie Köln, Bottrop, Herford, Höxter und Soest sollen administrative oder logistische Unterstützung von insgesamt mehr als 150 Soldaten erhalten, sobald dies notwendig werde.

Ob dies bereits mit dem Start der Arbeit in den Zentren ab Februar oder erst mit steigendem Andrang in den Einrichtungen notwendig werde, sei noch unklar, sagte Sprecher Stefan Heydt. Auch sei mit weiteren Anfragen aus Kommunen und Kreisen zu rechnen. Darüber hinaus habe man der Landesregierung die Hilfe von 22 Kräften des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zugesagt. Das medizinische Personal kann sowohl in Impfzentren als auch ambulant Impfungen verabreichen.

Inzwischen sind landesweit mehr als 1000 Soldaten eingesetzt, um als sogenannte „helfende Hände“ bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise unterstützend einzugreifen. Wenn Kommunen bestimmte Aufgaben in der Pandemieeindämmung nicht mehr mit eigenem Personal stemmen können, haben sie die Möglichkeit, die Unterstützung der Bundeswehr zu beantragen. So erhält mit 46 Gesundheitsämtern eine deutliche Mehrheit der 53 kreisfreien Städte und Kreise Hilfe bei der Kontaktnachverfolgung. Außerdem kommen Soldaten in fünf Krankenhäusern und sieben Alten- und Pflegeheimen zum Einsatz.

(dpa)