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Arbeitsplätze abgebaut: Massiver Umsatzeinbruch in NRW-Industrie

Arbeitsplätze abgebaut : Massiver Umsatzeinbruch in NRW-Industrie

Die Umsätze der nordrhein-westfälischen Industrie sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres massiv eingebrochen.

Das Minus lag bei 14,2 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Die größeren Unternehmen bauten demnach in der ersten Jahreshälfte mehr als 15 000 Arbeitsplätze ab.

Besonders stark war der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit minus 29,6 Prozent in der Autoindustrie. Hersteller und Zulieferer waren besonders stark von der Absatzkrise durch die Coronavirus-Pandemie betroffen. In der Chemie, der größten NRW-Industriebranche, betrug der Umsatzrückgang 11,2 Prozent, die Maschinenbauer setzten 14,0 Prozent weniger um. Ein Umsatzplus von 2,9 Prozent erzielten dagegen die Erzeuger von Nahrungs- und Futtermitteln.

In den ersten sechs Monaten des Jahres beschäftigten die gut 5000 in der Statistik erfassten Industriebetriebe durchschnittlich knapp 1,1 Millionen Personen, das waren 15.459 weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau mit gut 180.000 Mitarbeitern, 4340 weniger als im ersten Halbjahr 2019.

(dpa)