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Köln: Mann erschlägt Hund: Gericht verhängt Geldstrafe

Köln : Mann erschlägt Hund: Gericht verhängt Geldstrafe

Wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz hat das Kölner Amtsgericht einen 36-jährigen Landschaftsgärtner zu einer Geldstrafe von 1250 Euro verurteilt.

Die Richter sahen es am Dienstag als erwiesen an, dass der Angeklagte aus „Rache und Wut” dem Hund seines Stiefvaters mit einem Stahlhammer den Schädel eingeschlagen hat.

Der Mann hatte vor Gericht ein Geständnis abgelegt. Er sagte, sein Stiefvater habe ihn am Tag nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Gesellenprüfung zum Landschaftsgärtner bei seinem Arbeitgeber damit angeschwärzt, dass er Drogen nehme.

Daraufhin sei er von der Firma nicht in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen worden. Aus Wut und Enttäuschung darüber habe er den Stiefvater zur Rede stellen wollen. Als er ihn nicht antraf und ihm statt dessen sein Hund über den Weg lief, habe er seine Emotionen an dem Tier ausgelassen.