Mann tot an Ufer entdeckt: Männer retten 17-Jährige aus dem Rhein

Mann tot an Ufer entdeckt : Männer retten 17-Jährige aus dem Rhein

Während Männer eine 17-Jährige bewusstlos aus dem Rhein retten konnten, wurde ein junger Mann tot am Rheinufer entdeckt. In Olpe bargen Einsatzkräfte die Leiche des vermissten buddhistischen Mönchs.

Zwei Männer haben eine 17-Jährige in Duisburg vor dem Ertrinken im Rhein gerettet. Die Passanten zogen die Bewusstlose am Freitagabend aus dem Wasser und reanimierten sie. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, kam die 17-Jährige vor Eintreffen des Notarztes wieder zu sich und wurde ins Krankenhaus gebracht. Sie war demnach außer Lebensgefahr.

Zufällig vorbeikommende Zivilbeamte der Polizei hatten gesehen, wie die beiden Männer die leblose Person zwischen der Brücke der Solidarität und der Eisenbahnbrücke an das Hochemmericher Ufer zogen. Der 39-Jährige und der 55-Jährige begannen dann sofort mit der Wiederbelebung, die Polizei betreute das Mädchen bis zum Eintreffen des Notarztes.

Erst am Donnerstag waren in Düsseldorf und Dormagen-Zons zwei junge Männer als vermisst gemeldet worden, die sich im Rhein abkühlen wollten und nicht mehr auftauchten. Die Suche nach den 18 und 22 Jahre alten Männern war nach einigen Stunden ergebnislos abgebrochen worden. Am Freitagabend wurde der 22-Jährige aus Dormagen tot am Düsseldorfer Rheinufer nahe der Theodor-Heuss-Brücke gefunden, wie ein Polizeisprecher in Düsseldorf am Sonntag sagte.

In Olpe bargen Einsatzkräfte der DLRG den seit Mittwoch im Biggesee vermissten buddhistischen Mönch tot aus dem Wasser. Die Leiche wurde aus sechs Metern Tiefe am Samstag geborgen, wie die Polizei mitteilte. Der 60 Jahre alte Mann aus Vietnam war bei einem Tretbootausflug in den See gesprungen, um einem Mitbruder aus dem Wasser zu helfen, der nicht schwimmen konnte. Dabei war er selbst untergegangen, während der ursprünglich in Not Geratene von einem weiteren Mönch gerettet wurde. Die Beamten gehen von einem Unfall ohne Fremdverschulden aus.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Schwimmen im Rhein. Es sei extrem gefährlich, auch geübte Schwimmer könnten in lebensbedrohliche Situationen kommen.

(dpa)
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