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Lagerbrand in Viersen: Löscharbeiten nach vielen Stunden beendet

Lagerbrand in Viersen : Löscharbeiten nach vielen Stunden beendet

Ein Großbrand in alten Lagerhallen in Viersen ist nach stundenlangem Einsatz endlich gelöscht. In dem ehemaligen Fabrikkomplex waren Möbel und Gerümpel in Brand geraten. Unklar war noch die Höhe des Schadens.

Fast einen ganzen Tag haben die Löscharbeiten eines Lagerhallen-Großbrandes in Viersen gedauert. Etwa 200 Feuerwehrleute hatten seit Samstagmorgen in dem verwinkelten und schwer zugänglichen, etwa 40.000 Quadratmeter großen Komplex gegen die Flammen gekämpft. Auch Löschzüge aus benachbarten Städten waren beteiligt. In der Nacht zu Sonntag hieß es dann „Feuer aus“, sagte ein Sprecher am Morgen. Menschen waren nicht verletzt worden.

Bei dem stundenlangen Einsatz war es gelungen, ein Übergreifen des Feuers auf weitere Teile der alten Fabrikhallen einer ehemaligen Textilmanufaktur zu verhindern. In den betroffenen Bereichen lagerten abgestellte Waren wie Möbel und Gerümpel. Gefahrstoffe hätten sich dort aber nicht befunden, wie der Sprecher weiter erläuterte.

Bei dem Großbrand waren teils die Dächer der alten Hallen eingestürzt. Mit Baggern hatten Helfer brennende Haufen auseinander gezogen, wie es hieß. Die Bevölkerung war per App vor den Rauchschwaden gewarnt worden. Mehrere Straßen rund um den Komplex waren gesperrt worden. Sie wurden am Morgen wieder freigegeben.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Polizei am Sonntag zunächst keine Angaben. Ermittler hatten den Brandort beschlagnahmt.

(dpa)