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Klare Distanzierung: Laschet will mit Werte-Union „keine Gespräche führen“

Klare Distanzierung : Laschet will mit Werte-Union „keine Gespräche führen“

CDU-Parteichef Armin Laschet hat sich vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt von der Werte-Union distanziert. Wer da Mitglied sei, organisiere sich außerhalb der Partei, sagte der Kanzlerkandidat aus Aachen.

Die Werte-Union habe „mit der CDU nichts zu tun“, sagte Armin Laschet. Die Gruppe sieht sich selbst als Vertretung der konservativen Strömung in der Partei.

Dem soeben zum neuen Vorsitzenden der offenbar weiter nach rechts rückenden Gruppierung gewählten Ökonomen Max Otte werfen Politiker etwa von Grünen, FDP und SPD eine Nähe zur AfD vor. Die Positionen des neu gewählten Vorsitzenden Max Otte teile er nicht, sagte Laschet. „Wir werden mit ihm keine Gespräche führen.“

Ein Parteiausschluss Ottes lehnte er allerdings ab. „Ein Parteiausschluss hat in Deutschland sehr strenge Regeln. Insofern ist das für uns kein Thema, weil die Werte-Union kein Thema ist“, sagte Laschet weiter.

Auch eine Zusammenarbeit mit der AfD lehnte der Kanzlerkandidat aus Aachen erneut ab. „Wir können nicht wollen, dass eine rechtsradikale Partei in einem deutschen Landtag stärkste Partei wird“, sagte Laschet, der derzeit Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens. In jüngsten Umfragen lag die AfD in Sachsen-Anhalt jedoch hinter der regierenden CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff.

(dpa)