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Laschet: Spricht sich für Teamlösung im Wahlkampf aus

Merz und Röttgen als Konkurrenten : Laschet geht von Kampfkandidatur um CDU-Vorsitz aus

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rechnet im Ringen um den CDU-Vorsitz weiterhin mit einer Kampfkandidatur auf dem Anfang Dezember geplanten Parteitag in Stuttgart.

„Dass ich immer für eine Teamlösung war, dass ein Team geschlossen in einen Wahlkampf gehen kann, ist offenkundig“, sagte Laschet am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Düsseldorf. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sei bereit gewesen, „in dieses Team hineinzugehen und die ganze Breite einer Volkspartei auszustrahlen. Aber im Moment gibt es keinen Anlass zu glauben, dass sich das Team noch vergrößern könnte“.

Er hoffe, dass der CDU-Parteitag trotz der Corona-Pandemie stattfinden könne, machte Laschet deutlich. Der Parteitag werde sich unter Corona-Bedingungen auf die Vorsitzendenfrage konzentrieren. Neben Laschet gelten der Wirtschaftsexperte Friedrich Merz und der Außenexperte Norbert Röttgen als aussichtsreiche Kandidaten. In der CDU gibt es Befürchtungen, dass die Partei bei einem knappen Ausgang der Wahl zwischen Laschet und Merz gespalten in das Superwahljahr 2021 mit mehreren Landtags- und der Bundestagswahl gehen könnte.

„Für mich ist wichtig, dass wir trotz der Spannung rund um diese Frage uns jetzt nicht die ganzen Monate nur mit innerparteilichen Dingen beschäftigen“, betonte Laschet. Er wolle sich weiterhin auf die Bewältigung der ernsten Corona-Situation konzentrieren. Der Ministerpräsident ergänzte: „Die Menschen hätten, glaube ich, jetzt kein Verständnis, 30 Regionalkonferenzen zu machen und eine innerparteiliche Beschäftigung die nächsten Monate zu erleben.“

(dpa)